Die Gefahren beim Positiven Denken

Die Gefahren beim Positiven Denken

 

Warum positives Denken sogar schädlich sein kann

Kennst du auch Bücher von Joseph Murphy, Norman Peale oder Rhonda Byrne?. Das sind wahre Besteller und das zurecht. Aber, sie alle vermitteln nur Teilwahrheiten. Besonders gefährlich war in den 80er und 90er Jahren, die Welle des positiven Denkens. Seminare und Kurse wurden massenweise verkauft. Und jeder fragte sich, warum habe ich kein positives und perfektes Leben? Dabei werden die Gefahren beim Positiven Denken oft übersehen oder sogar tot geschwiegen. Inzwischen ist auch in der New Age Szene angekommen, dass positives Denken allein nicht viel bewirkt. Natürlich ist es besser als negative Gedanken zu hegen, aber noch viel wichtiger ist es, sich gut zu fühlen. The Secret war hier schon auf dem Vormarsch. Ein Gedanke hat kaum die Kraft etwas zu verändern, vor allem wenn er nicht konstant wiederholt wird. Wenn ein Gedanke und vor allem ein positiver Gedanke, mit einem entsprechenden Gefühl einhergeht, dann hat er die Macht Welten zu bewegen. Es sind also sowohl deine Gedanken, als auch  deine Gefühle die eine neue Realität formen können. Positives Denken funktioniert nicht wie es diverse Bücher dir vorschlagen, es funktioniert, nur wenn du positive Gefühle hast.

Gefühle und Gedanken allein erschaffen keine neue Realität!

Aber damit ist es natürlich immer noch nicht getan. Wie was den noch? Wirst du dich jetzt vielleicht fragen. Du kannst affirmieren und visualisieren soviel du willst, wenn deine Grundüberzeugung eine andere ist, bringt alles nichts. Du musst dieselbe Schwingung haben wie dein Wunsch. Eine Frage hat eine andere Schwingung als eine Antwort und ein Wunsch eine andere Schwingung als die Erfüllung. Wie aber bringst du dich in diesen Zustand der Erfüllung. Tja gar nicht so leicht. Denn unbewusste Glaubenssätze werden immer wieder an ihre Tür klopfen und dir sagen, was aktuell Sache ist. Es ist, als wäre die Realität ein Panzerglas, auf das du mit einem Pickel draufhaust, aber es bricht nicht.
Du könntest dir sprichwörtlich die Zähne daran ausbeißen.
Um unbewusste Glaubensansätze aufzudecken, kann es hilfreich sein, zunächst mal zu notieren was du über bestimmte Themen denkst. Bei Geld sind es häufig Dinge wie, für Geld muss man schwer arbeiten, Geld wächst nicht auf Bäumen, Geld verdirbt den Charakter.

Auf die richtige Schwingung kommt es an

Wir kreieren anhand dieser Glaubenssätze unsere Lebensumstände. Wir visualisieren das ideale Leben, aber strahlen weiterhin die Schwingung dessen, aus was wir eigentlich nicht wollen. Um das zu ändern, empfehle ich dir Meditationen, die hilfreich ist ein Thema loszulassen. Mit loslassen meine ich keineswegs vergessen, sondern einfach die Gedanken auf ein anders Thema zu lenken, um die angestaute Energie aus dem Wunsch zu nehmen. Wenn du weiterhin glaubst, mit positivem Denken etwas erreichen zu können, dann muss ich dich enttäuschen. Allein schon deshalb, weil das Gesetz der Anziehung das widerspiegelt, was im Bewusstsein bereits vorhanden ist. Und wenn du positiv ein Lied pfeifst, aber innerlich zerrissen bist, dann wird das sich auch im Außen zeigen.
Nochmal zusammengefasst, positives Denken ist zwar der erste Schritt sich gut zu fühlen, aber noch wichtiger ist es gutes Gefühle in sich zu erzeugen. Nutze dazu deine Vorstellungskraft, denn der bildliche Gedanke ruft eine starke Emotion hervor, die gewiss Resultate zeigen wird.

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