Wie man Affirmationen richtig anwendet

Wie man Affirmationen richtig anwendet

Was ist eine Affirmation überhaupt? Eine Affirmation ist ein bejahender Satz zu einer Realität, die du gerne erfahren möchtest. Affirmationen sind heute ein beliebtes Mittel, um eine Veränderung herbeizuführen. Aber funktioniert, dass in der Praxis immer gleich gut und wie kann man Affirmationen richtig anwenden? Darauf werfen wir jetzt einen Blick.

Es gibt zahlreiche Beispiele zu Affirmationen im Internet, Affirmationen für Liebe, Gesundheit, Reichtum und Erfolg. Und ich halte davon nichts diese abzuschreiben und sich vorzusagen. Den die Affirmationen, die du selber erstellst, wirken um ein Vielfaches besser. Aber natürlich kann es als Inspirationsquelle sehr dienlich sein.

Wie oft sollte man Affirmationen anwenden bzw. wiederholen? Nun das kommt darauf an, wie sehr man eine Veränderung wünscht. Im Extremfall mehrere hundert male am Tag. Das klingt vielleicht zunächst viel, aber wenn man diese immer halblaut ausspricht, dann kommt man auf gut 200.

Damit Affirmationen richtig gut wirken ist es wichtig:

  • Sie sollten kurz und prägnant zu formuliert sein
  • Am besten sind dieser in der Gegenwartsform formuliert
  • Positive Affirmationen sollten Verwendung finden
  • Die Affirmationen sollten in einem ein gutes Gefühl erzeugen

Außerdem ist es gut sie mehrmals am Tag zu wiederholen. Je wichtiger dir eine Veränderung ist, desto eher bist du bereits automatisch daran zu denken. Ich habe allerdings einige Anker in der Gegenwart gebraucht. Ein Stein oder eine Tarotkarte erinnert mich dann an meine Affirmationen. Besonders gut, konnte ich es mit Musik kombinieren, so habe ich einfach die Affirmationen gesungen.

Wichtig beim Affirmieren:
ist Regelmäßigkeit, Ausdauer und Geduld
Aber natürlich auch der Glaube daran.

Besonders gute Formulierungen sind:

  • Ich erlaube mir
  • Ich manifestiere jetzt
  • Ich genieße es…
  • Ich liebe es….
  • Ich freue mich auf…
  • Wäre es nicht schön, wenn …
  • Ich bin bereit für…
  • Ich empfange jetzt

Und starke abschließende Wörter sind:
So sie es, Mein Verstand hat dies akzeptiert, Amen, es werde

Wie merke ich mir da jetzt?
Auswendig lernen, einen Anker in der Gegenwart finden z. B.   Affirmation an der Pinnwand singen aufschreiben oder als E-Mail an dich schicken aufnehmen und anhören. Ein Video mit schnell ablaufenden Affirmationen dazu erstellen mit einem Power-Spaziergang kombinieren oder  leise vor dich hin sprechen.

Affirmationen anwenden in der Praxis

Hier möchte ich auch noch darauf eingehen, dass es besser wirkt Affirmationen aufzuschreiben, denn diese bleiben leichter im Gedächtnis. Ich habe es am PC getestet und war verblüfft, wie gut man sich den ganzen Tag fühlt. Dabei schreibt man den Wunsch auf und dann den Zweifel dahinter. Das könnte in etwa so aussehen: Ich fühle mit fit und gesund – Ich habe jeden Tag diese blöden Kopfschmerzen. Und aus diesem negativen Gedanken macht man dann eine entsprechende gegenteilige Affirmation. Nicht aufzugeben, ist dabei die größte Hürde, denn wenn man von vornherein nicht die Entschlossenheit hat, dann wird es auch schwierig am Ball zu bleiben.

Noch besser als positive Affirmationen wirken, aber motivierende Fragesätze zum Beispiel, wie kann ich mich glücklich fühlen, statt ich wünsche mir glücklich zu sein.  Affirmationen aufschreiben und vor dem Schlafen gehen wiederholen wirkt am besten.

Der Unterschied zwischen Affirmationen, rituellen Formeln und Gebeten

Aus meiner Sicht gibt es etwas, dass noch stärker wirkt als Affirmationen, es sind alte Beschwörungsformeln,
da unser Unterbewusstsein besser darauf anspricht. Allerdings sind sie oft mit komplexen Ritualen und alten Glaubensmustern verbunden, die keine Alternative zu Affirmationen darstellen. Daher ziehe ich die Affirmationen auch vor. Aber worin unterschieden sich Affirmationen und Zauberformeln eigentlich?
Zunächst einmal muss man unterscheiden, zwischen echten Beschwörungsformeln von Geistern oder Göttern und den einfachen Hexen Zaubern. Wobei es auch hier noch weitere Abstufungen gibt, weiße
und schwarze Magie, fernöstliche Magie und Magie von Naturvölkern. Jeder hat seine individuellen Riten und Formeln. Manche sind sogar seit Jahrhunderten überliefert, daher wirken sie entsprechend mächtiger als selbst erstelle Affirmationen. 

Aber es wird auch immer wieder auf die Gefahr der magischen Formeln hingewiesen. Ganz anders sieht es mit Gebeten aus. Beten heißt fühlen und sprechen. Bei der Affirmation besteht zwar kein großer Unterschied, aber einen gibt es dennoch. Ein Gebet ist eine bitte an Gott oder das Universum, etwas zu verändern.
Eine Affirmation beschreibt ein Soll-Zustand, den man erreichen möchte. Idealerweise ist dies in der Gegenwart formuliert. Aber was ist wirksamer? Das, was von den Dreien am besten wirkt, hängt unmittelbar vom eigenen Glauben ab. Jemand der sich mit Magie beschäftigt wird unweigerlich auch auf alte Formeln stoßen und jemand der sich zum Christentum bekennt, hat, glaubt in der Regel an die Kraft des Gebets. Für den modernen Menschen von heute sind Affirmationen ein guter Mittelweg. Eine Alternative zu Affirmation sind neben Gebeten auch Hypnose und Suggestionen, um das Unterbewusstsein entsprechend zu beeinflussen.

Gebete und Affirmationen beruhen auf Gefühlen

Beten ist fühlen und auch beim Affirmieren geht es darum ein starkes und positives Gefühl in sich zu erzeugen. Man bejaht praktisch den Zustand, den man sich wünscht, während man beim Beten eine Bitte an Gott oder eine Gottheit richtet. Wen man beten mit Danken kombiniert funktioniert es noch deutlich besser und wirkt auch dementsprechend machtvoller. Der Unterschied ist aber, dass man beim Beten eine Bitte vorliest oder spricht, während eine Affirmation den Soll-Zustand in der Gegenwart beschreibt. Also zum Beispiel, ich bin jetzt eine reiche und wohlhabende Person, beim Gebet wäre die bitte, Gott sorgt für mich und ich danke für den Überfluss in meinem Leben. Wobei man hier klar distanzieren muss, den gerade die katholische Kirche lehrt, dass Armut eine Tugend ist. 

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Affirmationen richtig formulieren

Wer Affirmationen richtig anwenden möchte, sollte ein paar Dinge beachten. Es ist besonders wichtig, dass Affirmation zur gegenwärtigen Situation passen. Es wäre nicht sinnvoll mit einer Affirmation einzusteigen, die zu hoch ist. Angenommen du möchtest reich werden, dann könntest du affirmieren, ich bin Millionär. Aber, wenn deine Lebensumstände dies derzeit nicht ermöglichen wäre es leichter weiter unten einzusteigen. z.B. ich verdiene immer mehr Geld oder ich fühle mich finanziell frei und unabhängig. Wen das Gefühl dazu stimmt, wirst du es innerlich merken. Du wirst sagen, ja das ist meine Affirmation. Und ganz wichtig, das habe ich ja bereits erwähnt, ist es die Affirmation im jetzt auszusprechen. Da es ansonsten sein könnte, das der Wunsch weiterhin in der Zukunft bleibt. Vermeide am besten Verneinungen. 

Um zu sehen, wie gute Affirmationen aussehen könnten, habe ich hier einige
Beispiele. Die besten Affirmationen sind aber immer deine eigenen.

Ich erlaube mir glücklich zu sein
Ich habe finanzielle Freiheit erreicht

Ich bin gesund und glücklich

Zauber und Beschwörungsformeln funktionieren auch ohne Glauben

Manche davon sind Jahrhunderte alt und wirken deshalb besonders intensiv im Voodoo arbeitet man sogar ohne den Glauben der Person. Zu den ältesten Zaubersprüchen gehören auch die Merseburger Zaubersprüche, die in althochdeutsch verfasst sind. Sie wurden erst nach 1841 durch die Gebrüder Grimm bekannt. In der germanischen Welt war es üblich Zauberformeln für Wünsche und Ziele einzusetzen und auch in anderen Ländern ist der erste Weg immer die Magie. Ein Zauberspruch konnte magische Kräfte entfalten und Umstände sogar zum positiven hin beeinflussen.

Die Menschen hofften und glaubten mit magischen Formeln und komplizierten Ritualen ihre Wünsche wie Liebe, Geld und Gesundheit zu manifestieren. Auch heute noch gilt, dass man mit einem Zauber gutes und schlechtes tun kann. Den ein Zauber wirkt auf der feinstofflichen Ebene und in der Aura einer Person. Im positiven Sinne fühlt man sich dann gesünder, geliebt oder wohlhabend. Du solltest dir aber überlegen, ob du hochwirksame Zaubersprüche aussprichst, den schon ein altes Sprichwort sagt, Pass auf was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen. Alte Zauberformeln sind heute schwieriger zugänglich und stellen keine Alternative zu Affirmationen und dem autogenen Training dar. Allerdings sei an der Stelle nochmal erwähnt, dass der Glaube, an etwas ein entschiedener Faktor ist.

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